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Sörensen geht aufs Haus
Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart – sein sechster und bisher persönlichster Fall. Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte…
Unsere Meinung zu „Sörensen geht aufs Haus“
Im sechsten Band der Reihe zeigt Sven Stricker erneut, warum Sörensen eine so besondere Figur ist: zwischen Angststörung, provinzieller Tristesse und persönlichen Altlasten kämpft er sich durch einen Fall, der ihn tief in seine eigene Vergangenheit führt. Die Rückkehr seines ehemaligen besten Freundes Schiefel und der drohende Weggang seiner Kollegin Jenny bringen zusätzliche emotionale Spannung in die Geschichte. Dabei überzeugt der Roman vor allem durch die gelungene Mischung aus ernsten, teils schweren Themen und einer bittersüßen Komik – man lacht, schmunzelt und wird im nächsten Moment wieder nachdenklich. Sörensen wächst einem dabei nur noch mehr ans Herz, gerade weil ihn das Leben scheinbar immer wieder besonders hart trifft.
Empfohlen von Christel Banse
Sörensen geht aufs Haus – Sven Srtricker
Taschenbuch 15,- € – rowohlt






